Hallo und Grüezi...

Ferien-Tagebuch 2017

News & Aktuell

Strand- und Landsegeln...

Qajun's Freunde...

bevorzugte Links

Erinnerung an Shiloh...
news: der "neue" ist da! & Qajun und Lucy
Ferien-Tagebuch 2017



4 Wochen Ferien auf Fehmarn (D) und Römö (DK) August/September 2017


Samstag
16. September 2017


Heimreise Teil 2:  Hann.Münden / Kassel  Aesch / Baselland

Nach einem wirklich wieder Super-Nachtessen, einer angenehmer Nacht, einem auswalreichen Frühstück,
haben wir morgen's um 09:30 weiter auf den Weg gemacht. Über Kassel, Frankfurt, Mannheim und
Karlsruhe, kamen wir auch an diesem Tag ziemlich flüssig voran und kamen am Samstagnachmittag
gut zu Hause in Aesch an. Da wir schon einen Tag früher nach Hause fuhren, hatten wir auch mehr Zeit,
aus zu packen, Ferienhausrat zu sortieren und verstauen und schon mal Ferienwäsche zu waschen.



Qajun war warscheinlich auch froh, die weite Autofahrt von Römö bis nach Hause geschafft zu haben.
Wegen ihm teilen wir die Fahrten an Nord/Ostsee auch immer in zwei Teile auf. So können wir auch
unterwegs immer wieder Pausen machen und er ist nicht stundenlang, dauernd in der engen Auto-Box.

Unsere diesjährigen Ferien sind jetzt schon wieder Geschichte.
Fehmarn war wie erwartet 2 Wochen Sonne, Wind, immer wieder mal gutes Essen im
Steilküstenrestaurant auf dem Camping "Klausdorfer Strand", einen schönen Strand für Qajun,
Die Mobilhome auf dem Campingplatz waren überraschend grosszügig eingerichtet und
vor allem sehr sauber! Da müssen wir der Betreiber-Familie ein grosses Kompliment machen.
Wir können uns gut vorstellen, dass wir diese Art von Ferienunterkunft wieder einmal nutzen.

Anders sah es da auf Römö aus. Von diesem grossen, schönen Haus, dass wir da gemietet haben,
hatten wir mehr erwartet. Die Sauberkeit (???!) fiel uns schon zu Anfang gleich auf und dass dies
nicht nach unseren Vorstellungen war, war enttäuschend! Das Haus an und für sich, war super.
Aber als wir die Betten beim beziehen genauer beäugten, viel uns der Zustand der Matratzen auf
und da will niemand wirklich die Bilder von diesen, die ich geschossen habe, sehen. Und auch
wir wollten nicht wissen, was für körperliche Flüssigkeiten diese grossflächig "befleckt" haben!
Wir wissen schon, warum wir immer und überall unseren eigenen Bettinhalt und Wäsche mitnehmen.
Auch in der Küche konnte man an Pfannen und Backofenblech sehen, was Vorgäste so gekocht hatten.
Und Spinnweben im ganzen Haus gab es dann auch noch dazu.

Trotz allem, haben wir für nächstes Jahr wieder, allerdings bei anderer Ferienhaus-Verwaltung, ein
Haus reserviert und gemietet. Wir hoffen einfach, dass wir dann mehr Glück mit dem Wetter haben.
Und auch Sylt werden wir nächstes Jahr mit einbeziehen. Diese Insel - trotz "schickimicki" Verruf -
hat uns sehr gut gefallen. Wäre unser "Jahreswechsel-Asyl-Ort". Es wäre da garantiert, dass keine
Feuerwerksknaller Qajun erschrecken könnten, kein Schwarzpulver-Gestank uns in den Nasen reitzt,
da dies da wegen den Reetdachhäusern überall strengstens verboten ist, wie uns eine Einwohnerin
und Hundebesitzerin erklärte.

Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf's nächste Jahr und den nächsten Sommer, den wir dann wieder
an der Nordsee verbringen. Und ich hoffe, dass ich dann mit Wetterglück, mehr auf meinem Sailcart den
Strand von Römö befahren kann, bis dann.....






***



Freitag
15. September 2017


Heimreise Teil 1:  Römö  -  Hann.Münden bei Kassel



Die Fahrt von Römö, über Hamburg, Hannover und in Richtung Kassel, ging ziemlich flüssig.
Trotz den zahlreichen Baustellen, kamen wir gut in Hann.Münden beim

Landgasthaus "Zur Brücke"
www.zurbruecke.com

an und freuten uns schon auf's Abendessen, das sicher wieder lecker sein würde. Wir kannten die
Gaststätte und den Biergarten schon vom letzten Jahr, als wir an der Nordsee waren. Leider war es
dieses mal zu kühl, um den schönen, gemütlichen Biergarten zu nutzen.



***

Donnerstag
14. September 2017



Langsam geht's dem Ende entgegen. Bei dem Wetter dass wir
hier erlebten, tut's weniger weh, Römö zu verlassen.

Heute war es den Tag durch trocken, nachdem ich um 06:00 früh
durch Wind und Regenprasseln auf dem Dach, erwachte.

So konnten wir bis jetzt den grössten Teil unseres Gepäcks
ohne Nässe verstauen.
Wäre toll, wenn es so bleibt, wenigstens bis zur Abfahrt.
Wäre schön, nur...................ich glaubs noch nicht so recht!


Ich hoffe, dass wir morgenfrüh so ca. um 08:30 hier weg fahren.
Was wir im Radio hörten, soll es im norddeutschen Raum ziemlich
viel Baustellen und Stau's haben. Wir haben etwa 580 Km vor uns,
bis wir in Hann.Münden bei Kassel, unser Hotel erreichen.



***

Mittwoch
13. September 2017

Der zweitletzte Tag auf Römö. Sturm, Regen, Orkan-Böen, es macht Angst, wenn man den
Bäumen ringsum zusieht, wie sie sich biegen. Aber - heute Nachmittag war es tatsächlich
soweit, wir hatten ca. um 15:00 einen "Sonneneinbruch"! Und das sah so aus:





Als ich den blauen Himmel über uns sah, wusste ich:
Dieses blau MUSS fotografiert werden, dies
 MUSS dokumentiert werden, blau und wolkenlos!





Diese kleine Heide befindet sich gleich unserem Haus gegenüber und die Dünen sind
vor ca. 400-500 Jahren entstanden. Die ganze Heide ist übersäht mit Erika-Pflanzen,
die wohl in nächster Zeit in voller Blüte stehen werden. Teilweise stechen einzelne
Blüten schon violett heraus. In zwei/drei Wochen werden diese Heiden, die mit
Erikas bewachsen sind, in voller Blüte stehen, was wunderschön aussehen wird.














Wir nutzten diesen "Schönwettereinbruch" aus und machten wieder einmal einen
ausgiebigen Spaziergang mit Qajun. Und wir sahen dabei, wie schön diese Insel
sein kann, wenn das Wetter ein wenig mit spielt.




Auf diesem kurzen, nur ca. einstündigen Spaziergang, gab es soviele Fotomotive zu finden.






























Besonders die Reetdachhäuser haben es mir angetan, die man hier auf Römö oft sieht

























Die schönen Häuser sind meistens in Mulden, umwachsen von Bäumen und Büschen, inmitten
von Erika-Feldern und abseits von den Strassen, nur auf kleinen Wegen und Zufahrten zu erreichen.







.....09.15


Nicht's

neues

zu

berichten.....




                                        .....bis jetzt 12:00 !





 



***

Dienstag
12. September 2017

Nachmittag:

Bei einer weiteren Regenpause (mit kurzen Unterbrüchen), haben wir in Regenbekleidung, den
Weg zum Hundewald unter die Regenstiefel genommen. So eingezäunte Hundewälder gibt es
mehrere auf Römö. Und diese werden auch rege genutzt.





















Qajun hat die "Freiheit" im Hundewald genossen




Morgens:
Wettermässig nicht's neues, einmal so und einmal so. Was wir nicht so gewohnt sind ist, dass es
innert kürzerster Zeit von Sonnenschein auf Sintflutartige Regengüsse umkehrt, die dann meistens
wagerecht über die Strassen peitschen. Da wir auch nächstes Jahr nochmals nach Römö wollen,
wir da natürlich auf besseres Wetter und einen besseren Sommer im Norden hoffen, haben wir
heute schon mal ein Ferienhaus besichtigt und dieses dann auch auf der zuständigen Verwaltung,
reservieren lassen.












Auch dieses Haus hat Platz, für ca. 8 Personen und hat alle nötigen Einrichtungen, die man so wünscht.


***

Montag
11. September 2017

13:00
Wir haben uns entschlossen, da jetzt die Sonne gerade durch die dicken Wolken blinzelt, einen
kleinen Ausflug zu machen und in die älteste Stadt von Dänemark - "Ribe" zu fahren.  Das
Wahrzeichen von "Ribe" ist der "Dom zu Ribe", den man auch besteigen kann. Das war für
mich natürlich genug Grund, diese Stadt , mit ihren alten, kleinen Backstein- und Fachwerkbauten
anzufahren.






















Und mittendrin der Dom aus dem 12. Jahrhundert, der auf seinem flachen Turm einen
grossartigen Ausblick, aus 50 Metern, über die Stadt und bis zum Wattenmeer biedet.
www.ribe-domkirke.dk




Bevor man aber den tollen Ausblick geniessen kann, gilt es ein paar Stufen zu erklimmen.


Waren die ersten Stufen noch aus Stein und Wendeltreppenartig, wurde es in der zweiten Hälfte im Turm
immer enger und rustikaler. Und für grossgewachsene Besucher hiess es, achtung Kopf einziehen.
Es ging am alten Uhrwerk und an Holzkonstruktionen, an denen die zwei wuchtigen Kirchglocken hingen,
vorbei und wir hatten das "Glück", dass wir beim Abstieg dann, als es gerade 15:00 war, die volle
Dröhnung der Guss-Kolosse zu hören bekamen. In zwei Metern Abstand, hieben die Eisenhämmer
auf die Glocken ein!


















Oben auf dem 50m hohen Turm, wurden wir dann mit einem grandiosen Aussicht belohnt.

























Nach dem Turm und der damit verbundenen Aussicht über "Ribe" und bis ins Wattenmeer,
haben wir dann noch das Kirchenschiff besichtigt und einen "alten Bekannten" entdeckt.


































Der Heilige St. Georg - in einer, ein wenig moderneren Art, wie am Basler Münster



11:45
Ziemlich unbeständiges Wetter, einmal Sonne und schon wieder regnet es. In der Zwischenzeit
hat und das Hotel in Hann.Münden bei Kassel gemailt und wir können schon am Freitag fahren
und da von Freitag auf Samstag übernachten. So sind wir einen Tag früher zuhause und ich kann
noch einen Tag "aufräumen" eh ich am Montag wieder meinen "Teilzeitpflichten" nachgehe.


09:00

Heute werden wir entscheiden, ob wir schon am Freitag in Richtung Heimat aufbrechen.
Laut Wetterberichten sieht es für die ganze Woche sehr schlecht aus. Sturmwarnungen von
 der Nordsee her, auf allen Kanälen! Da können wir es vergessen, uns nochmals am Sonderstrand
in unsere Sailcarts zu setzen. Wir warten nur noch auf eine Antwort vom Hotel, wo wir ein Zimmer
bestellt haben und die Pause verbringen, auf unserer zweitägigen Heimreise.



***

Sonntag
10. September 2017

Wetter war den ganzen Tag ziemlich versch.....!
Wir sind am Nachmittag an den Lakolk-Strand, wo die Kide-Surfer ihre "Spielwiese" haben und
haben derren Treiben zugesehen. Die brauchen nur Wind, ob's regnet ist ihnen egal.































Wir haben es sogar geschafft, bei einer Regenpause auf dem Strand zu sein und diese
Akrobaten auf ihren Brettern zu bestaunen, wie sie über die Wellen bretterten.



Morgens um 10:00 zum vergessen!


Römö, Sonderstrand unter Wasser, da geht nicht's!
Schauen wir mal, was man heute so unternehmen kann, leider ist das Wetter auch heute
mal so und mal so.



***

Samstag
9. September 2017



Leider war das Wetter seeehr unbeständig und es
regnete immer wieder.

Als wir zum Lakolk-Strand wollten, hatte es trotz
diesem Sauwetter und nach Staustehen auf dem Weg
zu diesem, keine Parkplätze mehr.

So verpassten wir diese speziellen Fahrzeuge aus den
50er und 60er Jahren, die meistens nicht mehr - lackmässig -
schön waren, aber dafür auf den Sandpisten und durch
die Salzwasserpfützen fuhren. Rostmässig - naja!





                                                     


Heute hoffen wir auf besseres Wetter.
Am Lakolk-Strand findet ein Oldtimer
Treffen und Rennen statt.

Und Besuch hatten wir um 07:30 auch
schon in unserem Garten, dies bei
zarten Sommerstrahlen.

Wir haben hier unseren privaten Tiergarten.

Ob es mit Qajun vielleicht spielen wollte?






***

Freitag
8. September 2017

und am späteren Nachmittag...

...sah es dann so aus, die "Sct.Clements" Kirche,  Römö's Wahrzeichen, in der Abendsonne


09:00

Am morgen sah es wieder ganz "toll" aus! Der Morgenspaziergang war ein wenig feucht.












***

Donnerstag
7. September 2017



Heute Sylt...

Um 08:00, 20 Min. vor Einschiffung, mussten wir am Hafen von Havneby sein.
Leider regnete es da immer noch und wir hofften natürlich darauf, auf Sylt
dann von besserem Wetter empfangen zu werden. Es war dann auch so und
wir hatten den ganzen Tag Sonnenschein.










Die 40 Minuten Überfahrt verlief, trotz starkem Wind, ziemlich ruhig und wir
genossen an Bord der Fähre ein ausgiebiges Frühstück.
In Sylt angekommen, verliessen wir in "List" bei Sonnenschein das Schiff und
fuhren erst mal in den äussersten Norden der Insel. Dies ist auch der nördlichste
Punkt von Deutschland. Dort gab es die ersten zwei Leuchttürme, von insgesamt 5 auf Sylt, zu sehen.





























Zuerst waren wir beim Turm "List Ost", den man von Römö aus gut sieht, wenn das Wetter
stimmt. Er ist auch der nördlichste Leutturm der BRD.  Danach gings zum Turm "List West"

Nach diesem "Nordischen-Trip" fuhren wir südwärts in die Mitte der Insel, zum Hauptort "Westerland".
Da ging es in die Innenstadt, nicht sehr anschaulich und schön, aber zum Shopen reicht es allemal, 
- der Kommerz lässt grüssen -  Preise: Syltmässig!




































Da wir immer noch genug Zeit hatten, bis zur Rückfahrt nach Römö, die um Uhr 17:25 war,
haben wir uns entschlossen, noch bis ganz in den Süden zu fahren und da die Ortschaft "Hörnum"
zu besuchen. Dabei fuhren wir an "Kampen" vorbei und auch an einem weiteren Leuchtturm
von Sylt. Leider sind alle Türme der Insel nicht öffentlich besuchbar, was mich ärgerte.

Kampen


Der Leutturm "Kampen" ist 1855 eröffnet worden und 40m hoch





In Kampen müssen alle Häuser ein Reetdach haben. Die Baubewilligung hängt davon ab, dass
der Bauherr sich verpflichtet, ein solches zu verwenden. Ohne geht nicht's! Sogar die Buswartehäuschen
die man überall auf der Insel sieht, haben ein Reetdach. Und was wir von einer Passantin am
Ort erfuhren war, auf Sylt ist es eben wegen diesen Reetdächern verboten, Feuerwerke abzufeuern.
Also - der geeignete Wohnort, für Lärmempfindliche Hunde.















...weiter ging die Fahrt in den südlichen Teil von Sylt, nach














Durch die Einkaufsstrasse von "Hörnum", ging es am Leuchtturm Hörnum, der seit 1907 auf
einer Düne steht und der nur bei öffentlichen Führungen zu besichtigen ist, vorbei zum Strand.....











.....wo man an der Strandpromenade entlang spaziert und bis auf Römö rüber sieht.


Danach wurde es Zeit und wir mussten wieder ganz in den Norden von Sylt fahren, so dass wir
um 17:25 die Rückfahrt nach Römö nicht verpassten.





























Das Auto ist verladen und so konnten wir es uns bequem machen und die Fahrt zurück nutzen,
im Shop zollfreie Waren zu kaufen. Auch das Schiffsrestaurant ist grosszügig eingerichtet.











Nach dem Auslaufen aus dem Hafen von List, hatten wir einen letzten Blick auf den Ort im Abendlicht
und auch an dem Leuchtturm "List Ost", der in der Abendsonne weithin zu sehen war,
fuhren wir ein letztes mal vorbei.

40 Minuten später fuhren wir in den Hafen von Havneby ein und ein schöner, sonniger Tag endete.




***

Mittwoch
6. September 2017

Heute hatten wir nur Sauwetter. Wind und Regenschauer, immer wieder. Heute haben wir
die Haus-Miete ausgenutzt und sind nur raus, wenn Qajun raus musste. Und da sind wir
dann noch schnell in den Hundewald, der etwa 500m von unserem Haus entfernt war.
Solche Hundewälder und Plätze gibt es mehrere auf Römö und da kann Hund frei rennen
und toben, da sie eingezäunt sind und etwa ein halbes Fussballfeld gross sind.

Morgen fahren wir mit der Sylt-Auto-Fähre von Römö Havneby nach Sylt List, um da dann
mindestens 4, der 5 Sylter Leuchtürme, aus der Nähe zu sehen. Und auch den Hauptort -
Westerland - wollen wir besuchen. Hoffen wir auf besseres Wetter (ist bestellt).












iPhone-Bilder! Und dies bei schlechtem Wetter, man sieht's.....


***

Dienstag
5. September 2017

Also heute, morgens um  08:30 merkte man schon, dass heute der Wind kräftiger wehte, wir Montags.
Das Problemwird mein lädierter Mast dies schaffen? Ich hatte aus Platzmangel nur das 5,5m Segel
mitgenommen. Und letztes Jahr bin ich nur mit diesem gefahren. Guten Mutes sind wir an den Strand
und merkten gleich, dass dieser Wind wirklich ein Problem werden könnte. Ich stellte den Sailcart auf
und bin zwei/drei Runden gefahren. Es war wirklich eher ungemütlich und gar gefährlich.
Deutsche Segelkolegen boten mir an, doch ihr 3m Segel zu montieren und mit dem zu fahren. Das Angebot
nahm ich dann an und montierte dieses kleine Segel. Als ich auf den Strand rauf fuhr, merkte ich sehr
schnell, dass dies wirklich eine gute Sache war. Ich bin dann zu ersten mal mit so einem kleinen Segel
gefahren und bei dem eher böigen Wind, auch ziemlich flott vorwärts gekommen.
















Ich bekam immer mehr Freude an dem Mini-Segel
und ich hatte auch immer mehr Platz auf dem Strand.
Der Grund sah man am Himmel, es wurde immer
schwärzer und wir entschlossen uns, zum einpacken.













Der Mast hat bis jetzt gehalten und ich habe mir fest vorgenommen, nächstes Jahr alle Segel
mit zu nehmen. Warscheinlich komme ich nicht drum herum, einen kompletten, neuen Mast
zu kaufen. Evtl. Materialsermüdungen bei einem bald 10 jährigen Mast, muss man fast akzeptieren.
Aber mit ein wenig Glück, müsste der alte noch bis ende nächster Woche halten.



***

Montag
4. September 2017



Römö - Sonderstrand - Nachmittags um Uhr 14:00

Die ersten Runden sind gefahren und der erste Mastriss
habe ich jetzt auch erlebt!
Ohne Starkwind, hat das oberste Mastrohr, an dem ich
einen neuen Mastkran eingesteckt habe, gerissen.
Könnte Materialermüdung sein, der Mast ist doch
noch ein jahrealtes Originalteil meines Sailcart's.
Mast kurz mit Klebeband verstärkt und alter
Turpan wieder montiert, weiter geht's.
Mal sehen, wenn ich Glück habe, bekomme ich dieses
Mastteil hier in Römö auf die schnelle.










Wenn's nicht mehr fährt, dann muss man halt schleppen!
Zum Glück war's nicht weit, hätte noch blöd sein können...

























Der beschädigte Mast, der an der Spitze zwei etwa 10cm lange Risse hatte, konnten wir
mit speziellem Klebeband ummandeln und so verstärken. So konnte ich, ein wenig verhalten,
trotzdem ein paar Runden drehen und der Wind war ja eher schwach.







Der Tag beginnt schon mal sommerlich schön und ich hoffe, dass der Wind noch ein wenig
zu nimmt, so dass ich heute zum ersten mal mit dem Sailcart über die Sandpisten flitzen kann.




***

Sonntag
3. September 2017

Leider hat es heute Nachmittag viel zu wenig Wind am Strand gehabt. Da ging auch bei den
Drachenfreunden nicht's mehr und die grossen Wolkenflitzer wurden gar nicht mehr ausgepackt.















...also haben wir uns dann halt andersweitig faul den Ferienfreuden gewidmet:
Einkaufen, Material für meinen Strandsegler besorgt, grossen Lenkdrachen gekauft,
Kaffee, Eisbecher und feine Zimtpfannkuchen genossen.





Die Ferienhaussiedlung liegt schön, nicht weit zum Sonderstrand, in den bewaldeten Dünen und
die einzelnen Häuser stehen ziemlich weit auseinander und versteckt. Also ich finde das sehr
schön. Nacht's, zum letzten Gassigehen mit Qajun, ist's einfach stockdunkel. Heute Morgen ist das
Wetter eher trüb, soll sich aber bessern. Noch etwas zu unserem Feriendomizi: Ich hoffe, wir haben
jetzt alle Spinnen aus dem Wäscheschrank entfehrnt!


























***

Samstag
2. September 2017

R ö m ö
14:00
Wir sind in Römö angekommen, Wetter sieht nicht schlecht aus und da wir eher ein wenig zu früh sind,
fahren wir an den "Lakolk-Strand", wo dieses Wochenende das grosse, traditionelle Drachenfest statt
findet. Dieses wollen wir dann am Sonntag genauer besichtigen.

Über den Römö-Damm kommt man von dänischen Festland auf die Insel

Wenn man von Damm kommt und einfach weiter geradeaus fährt, dann erreicht man den...


LAKOLK - Strand
Drachen noch und nöcher, in allen Variationen

Nachdem wir die Schlüssel für das Haus, in der Verwaltung abgeholt hatten, fuhren wir zum Haus.
Wir waren gespannt, was uns für die nächsten 2 Wochen erwartete.
























Als erstes:
Das Haus und der Umschwung sieht von aussen schon mal super aus. Auch innen von der Bauweise toll.
Nur - innen leider nicht so sauber, wie wir es erwarten. Vreni hat als erstes einmal das Geschirr, das wir
nutzen wollen, durch die Spülmaschine gelassen! Besteck und Pfannen, fettig! An den Zimmerwänden
Spinnweben und dann die Matratzen! Die werde ich jetzt hier nicht beschreiben. Wir haben jedenfalls die
Obermatratzen weg genommen und als Unterlage Frotteetücher von Qajun unter die Leinentücher gemacht.
Wir sind froh, dass wir den eigenen Bettinhalt in die Ferien mit nehmen, auch wenn wir immer belechelt werden
Und auch der Abfall-Container im Garten, ist zu 2/3 voll und stinkt vor sich hin.














Wir sind jedenfalls angekommen, alles ausgepackt, was wir benutzen geputzt! Ist schade - es wäre sonst schön hier.




auf wiedersehen Fehmarn...


2 Wochen Fehmarn 2017 sind Geschichte.
Meistens war das Wetter gut, wenig Regen,
nicht sehr heiss und windig.
Unser "Häuschen" auf dem Camping-Platz

www.camping-klausdorferstrand.de

hat unsere Erwartungen voll übertroffen.
Vollständig mit allem, was man so braucht, ausgerüstet.
Spühlmaschine, Eisschrank, Kaffeemaschine, Wasserkocher.
Was uns als Hundehalter fehlte, war ein Staubsauger.
Aber wir fühlten uns wohl in den Räumlichkeiten
dieses Mobilheims. Zwei Schlafzimmer, Wohn/Esszimmer,
WC/Dusche und offener Küche. Auch der Platz ums Haus
ist sehr grosszügig und Qajun hat die Ruhephasen im
Rasen und an der Sonne so richtig genossen.


Kam dazu, dass wir es uns gönnten und ungefärhr jeden zweiten Tag im 
www.steilkuestenrestaurant.de 

zum Abendessen gingen und uns da verwöhnen liessen.

Der Campingplatz wie auch das Restaurant erhalten
von uns auf einer Scala von 1 - 10  eine 9+ !


Nochmals: Fehmarn ist Geschichte - heute geht die Fahrt weiter und wir nehmen Kurs auf Römö.
280 Km warten auf uns und wir hoffen auf wenig Baustellen, keinen Stau und trockene Strassen.
Über Kiel, Rendsburg und Flensburg, werden wir in Dänemark rein fahren und Römö ansteuern.
Die Sandfläche vom Sonderstrand bei Havneby, erwartet uns und da hoffe ich, dass das Wetter
mit spielt und wir den Strandsegler richtig ausnutzen können. Und auch Qajun wird kaum zu
kurz kommen, der Strand am Wasser ist wie geschaffen, für einen Wassernarr, wie er einer ist.
Auch die nächsten zwei Wochen werden wir von unseren Tagesabläufen berichten und hoffen
jetzt schon, dass wir in unserem nächsten (ein wenig grösserem) Ferienhaus, auch ein gutes
W-LAN haben.



***

Freitag
1. September 2017

Der letzte Abend auf Fehmarn.
Wir sind heute zum letzten mal (für dieses Jahr) im "Steilküstenrestaurant" auf dem
Camping-Platz "Klausdorfer-Strand" essen gegangen. Wie immer war's lecker.

www.steilkustenrestaurant.de



Ob Fisch, ob Fleisch, oder auch Vegetarisch, es hat uns immer geschmeckt. Bier und Wein sowieso!













Heute zum Abschluss: "Pannfisch"    (auf deutsch-verständlich: Pfannen-Fisch)













Es war einfach gut - wir werden das Steilküstenrestaurant (bis zum nächsten mal) vermissen.

www.steilkuestenrestaurant.de



Der letzte Tag auf Fehmarn und dies auch noch bei schönem Wetter, dafür nicht so warm.
Der Norden Deutschland's wurde diesen Sommer mit heissem Wetter, nie verwöhnt, sagte man uns.
Wir jedenfalls haben heute noch den "Flügger Leuchtturm" besucht, so dass ich doch noch meiner
Lieblingsbeschäftigung nach gehen konnte, Leucht- und Kirchtürme zu besteigen.
Der Turm, der 1915 fertig gestellt wurde, forderte mich mit seinen 162 Stufen.



Der Weg vom Parkplatz  zum Turm und zurück, führt über einem 2 mal 2 Km langen Spazierweg. Bei dieser
Gelegenheit, hatte auch Qajun seinen Nachmittags-Spaziergang absolviert.
Und auf mich warteten da ja immer noch die 162 Stufen auf den 37,5m hohen Turm.


 

N 54° 26' 33"                    O 011° 01' 09"
Feuerhöhe 38 m
Tragweite 17 See-Meilen










Von unten nach oben                                                                                                     Von oben nach unten






Gegen oben werden

die Treppen schmäler

und an den Fenstern

sieht man, wie dick

die Mauern des

Turmes sind




...und dann die Aussicht! In der Ferne die Fehmarnsundbrücke, leicht im Dunst.



















Als Abschluss von 2 Wochen Fehmarn, war der Besuch beim Leutturm "Flügge" passent.
Nochmals schönes Wetter.....................dieses Jahr, war ein gutes Wetterjahr für uns.



***

Donnerstag
31. August 2017

Am Nachmittag war das Wetter nicht besser, im Gegenteil - es schwankte immer zwischen
Nieseln und Regen. Üblich war auch der ewige Wind, was die Sache nicht angenehmer machte.
Trotzdem gingen wir zum Hafen Burgstaaken, um die Ankunft der Zwei- und Dreimaster zu besichtigen.



Zur Zeit findet das "Shanty- und Seemannslieder-Festival" statt und ein Teil dieser Sängergruppen
ist mit den Seglern angekommen. Grosses Festzelt und verschiedene Stände mit allerhand zum shoppen,
zieren den Hafen. Und dies vor der Kulisse der Traditionsseglern.


























Leider hat's die ganze Zeit, in der wir am Hafen waren, geregnet. Aus diesem Grunde habe ich
meine CANON EOS 80d im trockenen gelassen und die Bilder mit meinem iPhone "geschossen".
Die Bilder haben deshalb nicht die gleiche Qualität, wie mit der Kamera. Das Licht war dazu zu schlecht.




Morgens um 08:00  neblige Sache an der Ostsee





***


Mittwoch
30. August 2017


Nachmittags:
noch einmal an den Strand von Heiligenhafen.....eh das angekündigte Schlechtwetter kommt.....




.....und da pressierts!













                                   Man muss sich ja einen guten Platz im Wasser  erhaschen






...ohne Worte





















...u.s.w.




Morgens auf Fehmarn











Der heutige Morgen zeigt sich eher trübe.
Ein einziger Farbtupfer - eine einsame Blume am Weg.
Wir hoffen noch auf mehr Sonne, dann kann Qajun nochmals
den Strand von Heiligenhafen geniessen.



***

Dienstag
29. August 2017



Heute wollten wir erst mal die Mühle "Jachen Flück"
besuchen, in der auch das MühlenmuseumLemkenhafen
seinen Sitz hat. Leider sind zur Zeit die Flügel der
Mühle abmontiert und die Welle, die nach dreisig Jahren
erneuert werden muss, ausgebaut. Also ihre ganze
Pracht, wie auf dem Bild links, konnten wir nicht
bestaunen und haben uns entschieden, nach Burg
zu fahren und da den Hafen Burgstaaken zu besuchen.
Obwohl wir schon zum dritten mal auf Fehmarn
Ferien machen, waren wir noch nie in diesem schmucken
Hafen am Burger Binnensee, im Süden von Burg.....






.....Hafen "Burgstaaken" am Burger Binnensee - Fischkutter, Restaurants, U-Boot Museum u.v.m.
Heute haben wir ihn zum ersten mal besucht und dies bei wunderschönem, warmen Wetter

 



























Auch in diesem Hafen, wie in so vielen an der Ostsee, kann man Fisch direkt ab Kutter kaufen




***

Montag
28. August 2017

Heute haben wir Die Insel kurz verlassen und sind über die Fehmarnbeltbrücke nach Heiligenhafen gefahren.

1. Schöne Altstadt, mit Glockenspiel auf dem Marktplatz.
2. Schöne, vor 5 Jahren fertig gestellte See- und Erlebnisbrücke.
3. Einem grossen Yacht-Hafen, der hunderte von Booten beheimatet.
4. und das Wichtigste: einen ca. 100m langen Hundestrand!

Die Altstadt:























Die See- und Erlebnisbrücke:















Der Yacht-Hafen:














100 Meter Hundestrand  -  100 Meter pure Hundefreude









Hundestrand?    kurzer Spurt!    Sprung!    platsch!



u.s.w.

 












u.s.w.




u.s.w.











u.s.w.



Wie immer mussten wir - wenn Qajun mal wieder aus dem Wasser war - schnell die Leine
anschnallen und die Wasserspiele abbrechen, sonst nähme es kein Ende. Aber wir haben
es uns vorgenommen, in den nächsten Tagen nochmals an diesen Strand in Heiligenhafen
zu fahren. Sandstrand ist auch für Qajun angenehmer, um sich da auszutoben. Und die
letzten zwei Wochen unserer Nord-Reise, in Römö, wirds dann auch Sandstrand pur!

***

Sonntag
27. August 2017

Heute haben wir einen "faulen Tag" gemacht und sind Nachmittags nur ein wenig der Küste
entlang spaziert...

























.....um danach im





 


 






.









.....das Nachtessen zu geniessen. Wir haben uns bis jetzt den Luxus erlaubt und sind
fast jeden Tag, seit wir hier sind, in dem Platz-Restaurant essen gegangen. Und obwohl "nur"
ein Camping-Restaurant, ist die Küche sehr, sehr gut und die Betreiberfamilie herzlich
und freundlich.



 ***

 

Samstag
26. August 2017

Wir geniessen die Harley-Tage in Burg auf Fehmarn, aber leider gibt es auch eher nicht so
schönes und wir - als Hundefreunde - scheuen uns nicht, dies auf unserer Website anzuprangern!
Wir finden es schade, dass es in Burg auf Fehmarn, in Deutschland, möglich ist, öffentlichen
Hundehandel zu betreiben und dies an einer völlig artfremden Veranstaltung.
( Allerdings ob diese "Händler" deutschstämmig sind, bezweifle ich )


Welpen mit Mutter(Vermehr)Tieren, die immer noch säugten! Dies auf öffentlichem Platz,
bei Lärm, Benzingestank und allerhand Trubel drumrum!
Für Biker der ideale Ort, aber sicher nicht für diese kleinen Wuschel!

Schade - der Harley-Anlass ist super, aber so Nebengeräusche brauchts nicht!



...und trotzdem immer noch Harley's bis zum abwinken, die Spass machen
( wenn auch nur zum anschauen !!! )

 


Heute der zweite Tag des Harley-Treffens. Unglaublich viele Motorräder, "harte Biker", viel Lärm,
Verkaufsstände, grosse Musik-Bühne, lauter Rock und viel, viel Benzinduft in der Luft:
eine "Freude"für die GRÜNEN und "Weltretter"!

Für mich einfach nur Freude pur und geniessen dieses V-Motoren-Geblubber - eben typisch Harley













Ich habe mich gemütlich in ein Restaurant gesetzt und das Treiben genossen


Die Einkaufs-Hauptstrasse von Burg war brechend voll mit Harley's und natürlich den "Bestaunern"
dieser grossen US-Motorrädern und das Wetter soll bis Sonntag mit spielen

Hier ein paar "Müschterli" dieser US-Bikes























Hier möchte man meinen, dass das
Hinterrad fehlt - scheint aber nur so












Und dann habe ich noch dieses Schätzchen gefunden - eine INDIAN - eher selten zu sehen,
sollen aber wieder gebaut werden
















Zum Schluss:

Wir haben festgestellt, dass Qajun - der Lärm überhaupt nicht mag - das geknatter der Motoren
ganz gut ertrug, auch wenn mal eine "Fehlzündung" eines Bikers provoziert wurde.


***

Freitag
25. August 2017


Ostsee-Freuden
















Nach den Harley's ging noch schnell an den Strand, was für Qajun interessanter war


















Harley - Tage in Burg auf Fehmarn














Heute haben die Harley-Tage in Burg, und 3 Tage Rampa-Zampa, rund um den Marktplatz, begonnen.
Langsam aber sicher haben sich immer mehr der Biker in der Stadt eingefunden und morgen werden
wohl noch viel mehr eintreffen. So wie es aussieht, wird das Biker-Treffen bei schönem Wetter ablaufen.
















***

Donnerstag
24. August 2017


Heute war das Wetter anfangs eher launisch und wechselhaft, so dass wir uns erst Nachmittags entschlossen,
nach Burg zum einkaufen zu fahren. Auf dem Weg nach Burg wurde das Wetter aber immer besser, so dass
wir nach Lebensmitteleinkauf, noch ins "Städtli" spazierten und da noch verschiedene Sachen besorgten.
Dabei nahm ich die Gelegenheit wahr und besichtigte die bald 800 Jahre alte St.Nikolai Kirche von Burg.



Der Innenraum der Kirche hat mir sehr gut gefallen, ist auch wunderschön. Wenn ich auch keiner Kirche
angehöre, so begeistern mich immer wieder die Bauweisen in den Kirchenschiffen und Glockentürmen.
Diesen konnte ich leider nicht besteigen, da er geschlossen war.



















Altar der Kirche St.Nikolai















 

Neben einer Bronzetaufe von 1391, steht
auch diese Steintaufe in St.Nikolai



St.Nikolai besitzt diese Orgel erst seit 1975, sie ist neben dem Hauptaltar, der Blickfang am
anderen Ende, des Kirchenschiffes


***

Mittwoch
23. August 2017


Nach Puttgarten fuhren wir noch zum Burger Binnensee, mit seinem Yachthafen,
um ein wenig dem Treiben darauf zuzusehen und was Kühles zu uns zu nehmen



















Die Ein/Ausfahrt in den Burger Binnensee, im Hintergrund ist die Fehmarnsund-Brücke, der Zugang
auf die Insel Fehmarn, zu sehen.





Am frühen Nachmittag besuch am Fährhafen Puttgarten


Von hier aus fahren die Fähren, die vom PW bis LKW, sogar ganze
Bahnkompositionen transportieren, nach Dänemark

































***

Dienstag
22. August 2017

Nachmittags Badewetter - ab in die Ostseewellen (waren eher flach)



Aber mit Qajun kam Bewegung in die Ostsee










Nur etwa 200m neben dem Camping-Platz ist der Hundestrand.
Qajun hatte seinen Plausch, obwohl eher windig und nicht so warm, was ihm aber eher egal war.




"Hausbesichtigung"!



Die "Häuschen" haben mehr Platz, wie man von aussen meint, auch wir waren überrascht








  

Durchgang, Küche, 2 Schlafzimmer, WC/Dusche
Mangels Schränke wurde das zweite, kleinere Schlafzimmer als "Begehbarer Schrank" umgeteilt.






Wohnbereich
Sitzecke mit TV
und
Ostsee - Blick














Eingang und
Essplatz















Die Mobil-Home sind mit allem ausgerüstet, was man für angenehme Ferien braucht

***


Montag
21. August 2017

(Abends Garten zum spielen geniessen...)
















...und neben dem Wohnzimmer die Tierwelt beobachten...


























...oder einfach gemütlich zusammen sitzen























Am Nachmittag ist Einkaufsbummel in Burg angesagt








































Morgenspaziergang bei Wind und Regen








Der erste Morgenspaziergang ist leider von Wind und Regen getrübt, aber es soll besser werden,
kalt ist's nicht - nur der Wind halt...

***

Sonntag
20. August 2017
Der zweite Reisetag mit Ankunft auf Fehmarn

Heute ging die Fahrt in Richtung Fehmarn weiter. Um 09:00 sind wir im Hotel Krug abgefahren und
wussten noch nicht, was uns alles auf den Strassen erwartete. Gleich zu Anfang an, wurden wir durch
eine Baustellenumleitung nicht auf die Autobahn Richtung Hannover gelassen und das Navi führte uns
im Kreis umher. So haben wir, bis wir die Autobahn endlich gefunden haben, fast eine Stunde verloren.
Und danach ging es auf der Autobahn A7, von Baustellenstau zu Baustellenstau! Wir haben für die
letzten 430 Km, von Kassel bis Fehmarn, inkl. drei kurzen Pausen, fast 7 Std. gebraucht.


Aber als wir dann nach all den Stunden die "Fehmarnsund-Brücke" befuhren, wussten wir, dass das
Ziel nicht mehr weit war. Und nach ca. 15 Min. fahrt auf Fehmarn, haben wir den Camping-Platz
"Klausdorfer - Strand"
erreicht und konnten unser "Ferienhäuschen" beziehen. Zu unserer Überraschung mussten wir
feststellen, dass der Platz in so einem Mobil-Home grösser wie erwartet war. Immerhin hat es
zwei Schlafräume, ein Wohnzimmer mit offener Küche und Dusche/WC. Zur Küche soviel, dass
es sogar einen Geschirrspüler, einen Backofen und einen Kühlschrank hat. Alle üblichen
Küchengeräte sind auch vorhanden. Wirklich gut und sauber ausgerüstet.












www.camping-klausdorferstrand.de





An der Reception ging die Anmeldung schnell und problemlos durch und in kürzerster Zeit hatten wir
"unsere Villa" mit unserem Hausrat ausgerüstet. Selbst das W-LAN haten wir schnell im Griff, was
das aufsetzen dieser Zeilen zeigt und so ist in den nächsten Tagen dieser Reisebericht gesichert!


***

Samstag
19. August 2017
Der Start in den Norden Deutschland's

Morgens um ca. 08:00 Abfahrt in Richtung Hann.Münden bei Kassel, wo wir Zwischenhalt machen,
um zu übernachten. Im Landgasthaus "Zum Krug" werden wir mit Sicherheit auch kulinarisch
verwöhnt, so dass wir dann Sonntags frisch gestärkt und ausgeruht, in Richtung Fehmarn los fahren.
www.landgasthauszumkrug.de






























********************************************
****************************
*********
***
*










Tagebuch - Tirol - Achenkirch am Achensee  29. Juli bis 5. August 2017


7. Tag - Vorgezogene Heimfahrt - 4. August 17
Verschiedene Gründe haben mich heute veranlast, die Heimreise schon einen Tag früher
in Angriff zu nehmen. Unter anderem war auch auf Nachmittag schlechtes Wetter angesagt.
So machten wir uns nach dem Morgenspaziergang, nach dem packen und nach dem
Morgenessen, auf den Weg in Richtung Heimat. Die Heimfahrt war wiedererwarten
ziemlich flüssig, noch kein grosser Ferienheimreise-Verkehr. Nur um Zürich das
gewohnte Autobahn-Chaos und dies erst noch im Abendverkehr, an einem Freitag.

Qajun hatte seine Wasser-Woche im Tirol sicher genossen und könnte er, würde er sich schon
tierisch freuen, auf das, was ihn an der Ost- und Nordsee erwartet: Nochmals 4 Wochen baden,
planschen und am Strand herum toben. In 2 Wochen ist es soweit - wir werden berichten.

Hier aber, am Achensee, in Achenkirch, im wunderschönen Tirol, hatten wir wieder einmal
erholsame Tage, meistens schönes Wetter, nur ab und zu kurze, aber starke Gewitter.
Und wie schon in früheren Jahren, hatten wir im Haus
"WALDRUH" wieder eine ganz
tolle Unterkunft, in der wir die vielen Neuerungen, gegenüber früher, genossen.

www.waldruh.at



Nachdem wir, nach ein paar wenigen Jahren Unterbruch, wieder einmal die Ruhe und Zufriedenheit
im Tirol suchten, haben wir uns im uns bekannten
"WALDRUH" eingemietet. Und da
konnten wir viele Neuigkeiten in der Einrichtung geniessen - neuer Boden im Wohnbereich,
neue Geschirrspüler, neue Betten u.s.w.
Für uns steht fest: Um den weiteren 1.Augustknallereien zu entgehen, wissen wir, wo wir - und
vor allem Qajun - unsere Ruhe finden und haben werden.

* * * * * * * * *


6. Tag - lassen wir uns mal überraschen - 3. August 17
Wieder ein Badespass - nur zum schwimmen war's zuwenig Wasser...




Heute sind wir zur Abwechslung mal an einen Bach in einem Seitental gefahren.
Aber es hat wieder einmal gezeigt, dass Qajun viel lieber in einem See, oder am Meer
badet. Ob es an dem fliessenden Wasser liegt? Oder ob er einfach lieber tieferes Wasser
will, damit er richtig schwimmen kann? Man weiss es nicht so genau.


























Er hatte trotzdem seinen Spass, auch wenn das Wasser nur etwa 20cm tief war.
Trinkwassersauber - aber kalt war es!

* * * * * * * * *
5. Tag - Abendstimmung nach zünftigem Gewitter - 2. August 17
Nachdem am Nachmittag ein starkes Gewitter durch das Achental gezogen ist, das etwa
30 Min. sintflutartigen Regenschauer brachte, sind wir am Abend bei schönem Wetter
zum Nachtessen ins "Seealm" spaziert, hin und zurück je 30 Min. - erst Hunger erarbeitet,
dann das gute Nachtessen verdaut.









5. Tag - das wird ein Badetag am See - 2. August 17

...nach Pertisau gefahren und neben der Schiffswerft die Erfrischung im Achensee genossen,
leider nur etwa eine halbe Stunde, eh das grosse Gewitter kam und wir (alle) fluchtartig
die Seegegend verliessen.....



































Aber die Zeit hat völlig gereicht, Qajun ist nach seinen Schwimmeinlagen immer erledigt.
Allerdings - wenn man ihn nicht stopt, bekommt er nie genug.

* * * * * * * * *

4. Tag - Den 1. August-Nationalfeiertag mit Ruhe genossen - 1. August 17
Ohne Knallerei und Gestank, haben wir, besonders Qajun, diesen Tag genossen. Wir fuhren in das ca. 150 Km
entfehrnte Henndorf bei Salzburg und besuchten wieder einmal das "Gut Aiderbichl".

www.gut-aiderbichl.com













Auf dem Hundeweg dürfen die Hunde sich frei bewegen, nur war leider das Hundeplanschbecken
diesmal ohne Wasser und dies bei dieser Hitze!



Viele Tiere, besonders Esel, laufen hier frei umher und genau diese hatten auch reges Interesse an Qajun
und er erstaumlicherweise auch an ihnen und dies ohne die gewohnte Angst, grösseren Tieren gegenüber











Aber auch anderes Getier geniesst die totale Freiheit auf dem Hof.
Dass es sich dabei um, teilweise früher geschundene Tiere handelt, merkt man überhaupt nicht mehr.
Hier werden sie bis an ihr natürliches Ende, eine schöne Lebenszeit erleben.





















Die haben komisch gerochen (gestunken!) und gegrunzt, das war Qajun dann eher unangenehm



Einzig und alleine dem T-Rex, ist definitiv nicht mehr zu helfen!
Eine zur Zeit spezielle Ausstellung zeigt ein solches Exemplar, das als Sensationsfund gilt.
Der T - Rex besteht noch aus 80 % guterhaltenen Original-Knochen



Dieser Tyrannosaurus Rex, es handelt sich
um ein Weibchen, ist im Jahre 2013 in
Montana/USA von Paläontologen aus
den Niederlanden entdeckt worden und ist
eines der grössten Fundstücke, dieser Art:

12 Meter lang
5 Meter hoch
Gewicht ca 5 Tonnen!

Das Skelett ist ca. 66 Mill. Jahre alt!



www.trex-salzburg.at 


Eine Begegnung mit so einem

Ungetüm, wäre warscheinlich eine

der unangenehmeren Art gewesen,

aber die Ausstellung war mit

vielen Info's, sehr eindrücklich







...wieder einmal war es ein schöner und ruhiger 1. August und wir hatten einen ausgeglichenen Qajun,
der auch die Tiere anderer Art genoss.

* * * * * * * * *



3. Tag - am Nachmittag gings in die Berge - 31. Juli 17
Mit der Karwendel-Bahn hoch, zu Fuss wieder runter...
















Die Aussicht ins Tal und auf den Achensee war toll, nicht alle gingen zu Fuss, einige machten
es sich "einfacher" und gleiteten zum See runter, wir zogen es vor, die Füsse zu beanspruchen
und nahmen den Waden-Muskelkater in Kauf.
















Die Ruhe in den Bergen genossen wir und wir wussten, dass auch der Abend ruhiger sein
wird, wie in der Schweiz!


* * * * * * * * *

3. Tag - Morgenstund im Achental - 31. Juli 17
...die Sonne kommt langsam hinter den Bergen hervor












* * * * * * * * *

2. Tag - Badewetter, ab an den See - 30. Juli 17
Am Nachmittag lassen wir unseren "Seehund" von der Leine und der geniesst die Freiheit






























Die "TIROL", das jetzt älteste Schiff auf dem Achensee

* * * * * * * * *

2. Tag - Morgenspaziergang - 30. Juli 17
Morgens um acht sind noch nicht alle wach!




















Leider ist das Wetter heute morgen noch nicht so strahlend wie erwartet,

aber es soll noch bessern



Dafür strahlen die Tiroler-Häuser wieder in voller Blumenpracht


* * * * * * * * *

1. Tag - Reisetag - 29. Juli 17
Morgens um 08:00 war auch Qajun bereit und reisefertig, sein Lieblingsball musste natürlich auch mit.



Uns erwartete eine 450 Km lange Autofahrt an den Achensee.

Was wir nicht wussten war, dass der Arlbergtunnel geschlossen war

und somit alles über den Pass fahren mussten.

Ausser dem starken Verkehr, war es mir egal, da ich immer

über die Passstrasse ins Tiro fahre. Und um der sinnlosen Knallerei

in der Schweiz zu entkommen, nahmen wir dies sowieso gerne

auf uns.















Passhöhe 1793 m ü/Meer


*******************************************************

2. Reisebericht 2017
Sonntag 4. Juni bis Montag 12. Juni 2017
Rheinfahrt von Basel nach Rotterdam, Amsterdam und zurück,
mit der "MS Edelweiss"

Die MS Edelweiss, Baujahr 2013, hat eine Länge von 110 Metern und eine Breite von 11.5 Metern. Sie fährt unter Schweizer Flagge.
Mit 90 Kabinen kann sie bis zu 180 Passagiere, die von einer ca. 40 Mann/Frau-Crew bedreut werden, befördern.


Reiseprogramm:


   Plan für 1. Tag  
Basel

Anreise und Einschiffung, Uhr 16:00, auf der MS Edelweis.
Um Uhr 17:00 heist es dann "Leinen los" und die
Reise beginnt mit einem Willkommensdrink und
wichtige Informationen zum Bordleben.



4. Juni: jetzt geht's los, hoffen wir,dass auch das Wetter mit spielt, soweit sieht's gut aus.
Die MS Edelweiss legte pünktlich um Uhr 17:00 in Basel St.Johann ab und nahm die
knapp 1800 Km. der Rundreise in Angriff.
















Ab Basel gings dann in Richtung Basler Rheinhafen und weiter zur
Schleuse Kembs






























Vorbei am Dreiländer-Eck, Rheinhäfen kam die erste, von 7 Schleusen,
auf dem Weg nach Strassburg - Kembs.


 













Hier mussten wir warten, bis die "Maintal" geschleust und vorbei war,
dann nahmen auch wir die erste Schleuse der Reise talwärts




Ab Uhr 19:15 konnten wir dann
das erste Abendessen der Reise
geniessen, dass ziemlich reichlich
über vier Gänge ging.

Ich merkte da schon, dass ich mich
bei der Esserei im Zaume halten
muss, ansonsten wird mich nach
neun Tagen die Waage bestrafen!



























...und nach dem Nachtessen, gings durch unzählige Schleusenfahrten weiter, in
Richtung Strassburg, dass wir am Morgen um ca. Uhr 08:00 erreichensollten.


Plan für 2. Tag  
Strasbourg

Am Morgen trifft die MS Edelweiss in Strasbourg ein. Wer will, kann nach dem
Frühstück bei einer geführten Stadtbesichtigung teil nehmen. Man kann die Stadt
auch individuell, ohne Reiseführer erkunden. Während des Mittagessens nimmt
das Schiff Fahrt auf in Richtung "Königswinter".

Nach einer eher unruhigen Nacht, vielleicht lag es an den vielen Schleusen, haben
wir erst einmal das Morgenessen genossen und die, die wollten, gingen auf eine
Stadtrundfahrt durch Strassburg. Haben wir ausgelassen, mit Bus durch die
Städte hetzen, ist nicht so meine Sache. Wir blieben an Bord und haben die Ruhe
genossen, bis die Ausflügler wieder einschifften. Zum Mittagessen waren diese
wieder aus Strassburg zurück und der nächste kulinarische Höhepunkt stieg.
Pünktlich um Uhr 13:00 startete das Schiff, um in Richtung Königswinter, die
letzten grossen Schleusen zu befahren. Zudem gab es am Nachmittag auf dem
Sonnendeck eine Obligatorische Sicherheitsübung für alle Gäste und die Besatzung.





Auf der Fahrt nach Strassburg, hatten
wir in der Nacht viele Schleusen zu
befahren. Die letzte vor Strassburg, wo
wir dann anlegten, war ziemlich
antiquarisch. Auch die Rheinschiffe,
auf dem Weg zum Anlegeplatz, sahen
nicht gerade vertrauenswürtig aus.






















































Die Anlegestelle in Strassburg war leider in einem Industriegebiet, also nicht
sonderlich ansehbar. Wer die Stadtrundfahrt nicht mit machte, der blieb
auf dem Schiff, genoss die Ruhe, oder konnte sich mit "Golf" oder einer
Runde "Schwimmen", die Zeit vertreiben.





Am Nachmittag wurde dann das Sicherheitstraining durchgezogen, war  nicht
so eine grosse Sache, eher eine Alibiübung - das Interesse war auch nicht so
gross, man nahm es aber locker.



























Nach der Weiterfahrt in Richtung Königswinter, auf dem sogenannten Teilstück
"Romantischer Rhein", passierten wir die letzten (moderneren) Schleusenanlagen,
auf dem Weg nach Holland. Die ganze Nacht wurde durch gefahren und ich stellte
mir vorsorglich den Wecker, um morgens um Uhr 06:00, so dass ich die schöne
Gegend zwischen Rüdesheim und Koblenz, ja nicht verpassen würde.




Plan für 3. Tag
  Passage "Romantischer Rhein"  -  Königswinter

Am frühen Morgen (06:00 Tagwache/Fototermin!) passiert das Schiff bei
Kilometer 555 den "Loreleyfelsen" und fährt entlang dem romantischsten
Rheinabschnitt mit unzähligen Schlössern und Burgen. Nach dem Mittagsessen
legt das Schiff in Königswinter an. Hier kann man an einen Ausflug zum
"Drachenfels" mit seiner einmaligen Aussicht teilnehmen, oder das
Städtchen "Königswinter" auf eigene Faust erkunden. Am späten Nachmittag
geht die Fahrt weiter Richtung Niederlande.


Uhr 06:00 Tagwache! Aufgestanden und zuerst ans Fenster, Vorhang zurück und
Jaaa - Rüdesheim lag noch 20 Km. vor uns, also nicht's verpasst!



Zwischen Rüdesheim und Koblenz ist die romantische Rheinstrecke, auf der
viele heimelige Ortschaften, Burgen, Schlösser und die Loreley zu sehen sind.
Das Rheintal ist auf dieser Strecke auch eher eng und an den steilen Berghängen
sind zahlreiche Weinberge angebaut.




















Nach vielen weiteren Schiffsbegegnungen, gings langsam auf Königswinter zu










Königswinter



Da ich den Drachenfels nicht "besteigen" wollte, habe ich einen kleinen
Landspaziergang unternommen und die, zum teil, sehr schönen Häuser
im Städtchen besichtigt








Das Städtchen
hatdie typischen
Fachwerkhäuser,
die man hier am
Rhein in allen
Orten findet








Die Riegelbauten
sind meistens
liebevoll
restauriert







Königswinter hat auch eine Strassenbahn, die das ca. 8 Km entfehrnte
Bonn anfährt. Früher, als Bonn noch Hauptstadt war, wurde die
Ortschaft am Rhein, von den "regierenden" Beamten gerne
als Haupt-Ausflugsziel benutzt.


Die Bahn hat 120cm-Spur und "donnert" ziemlich zügig an den ungesicherten
Übergängen, von den Schiffsanlagestellen und der Hauptstrasse zu den
Gassen, die in die Ortschaft führen.

Nach ca. 3 Std. hies es wieder "Leinen Los" und die Reise ging weiter in
Richtung Köln, daran vorbei und weiter an das Tagesziel Dordrecht



Nach etwa 50 Km, sahen wir Köln vor dem Bug der MS Edelweiss auftauchen.



































...und schon war Köln wieder "Vergangenheit", ging schnell, war aber
trotzdem schön, obwohl der Kölner Dom leider nicht ideal im Licht stand.


Plan für 4. Tag  
Dordrecht   -   Rotterdam

Am Vormittag legt das Schiff in Dordrecht an, von wo aus der Ausflug nach
"Kinderdijk" startet. Schon während des Mittagsessens geht die Fahrt weiter
nach Rotterdam. Wer will, kann nach der Ankunft an einer
Stadtbesichtigung teilnehmen. Das Schiff bleibt bis am späten Abend
in Rotterdam liegen.

Am morgenfrüh waren wir in Dordrecht und nach dem Morgenessen machten
wir uns auf den Weg zu dem Mühlen von
Kinderdijk. Leider war das Wetter
gar nicht bereit, uns einen schönen, trockenen Ausflug zu gönnen.
Wind und Regen war unser Begleiter und als wir die Mühlen erreichten,
gab der Regen alles! Auf dem Fussweg zu der Schaumühle, wurde ich
nass und nässer. Den Knirps-Schirm, den ich am Eingang noch kaufte,
war nach mehreren stürmischen Windböen zum wegwerfen.
Leider konnte man hier natürlich nicht sehr gut fotografieren.






















Für die Interessierten, die noch ein wenig Nachtleben in Rotterdam
erleben wollten, blieb die
MS Edelweiss bis Uhr 23:00 im Hafen von
Rotterdam stehen, danach hies es wieder "LEINEN LOS" und die
Nachtfahrt nach
Amsterdam wurde in Angriff genommen.






Auch der Hafen von Rotterdam
zeigte sich uns eher von der
trüben und nassen Seite.
Aber wir konnten uns hier
bestens ab den verschiedensten
Schiffstypen unterhalten lassen,
die so hin und her fuhren.






Bei Dunkelheit legte die MS Edelweiss in Rotterdam ab, um in Richtung
Amsterdam zu fahren, dass dann frühmorgens erreicht wurde.



Plan für 5. Tag
Amsterdam 

Am Morgen trifft die MS Edelweiss in Amsterdam ein und bleibt bis zum
Abendessen in der Niederländischen Hauptstadt liegen. Am Morgen
kann man an einer Stadtrundfahrt mitmachen und am Nachmittag,
wird für interessierte, eine Grachtenfahrt organisiert. Die restliche
Zeit, kann man Amsterdam individuell erkunden. Am Abend geht es weiter.

Morgens um Uhr 07:00 erwacht und es war so komisch und ruhig. Als ich dann
ans Fenster ging und den Vorhang zurück schob, hatte ich "neue Nachbarn"!
Ich konnte schön in die Kabienenfenster dess Schiffes nebenan schauen.
Das Wetter war noch nicht zum "ausflüglen" geeignet. Aber es sollte bessern.
Ich hatte an dem Tag vor, eine Grachtenfahrt zu machen und ein wenig das
Hafengebiet von Amsterdam zu erkunden.



...und als ich nebenan diese "Böötchen" sah, musste ich dies mal aus der Nähe
betrachten, unsere MS Edelweiss mit immerhin über 110m Länge, sah daneben
aus, wie ein Ruderboot.










Am Nachmittag gings dann auf die Grachtenfahrt, die leider ein wenig zu kurz war,
meiner Meinung nach, hätte diese auch zwei Stunden gehen können, eine Stunde
war zu wenig, gab es doch sehr viel zu sehen und es war sehr unterhaltsam, in
diesen Grachten herum zu fahren.







...auch das bekam man
zu sehen:
"Galionsfigur"
der besonderen Art












...und bevor wir in die Grachten eintauchten, konnten wir unser Schiff vom
Wasser  des Amsterdamer Hafens aus, in voller Länge bestaunen



Die ganze Stadt Amsterdam ist von und durch Grachten verbunden.
Auch wird der Hafen von einem Strassentunel unterfahren, Brücken hat's
keine, dafür einige Fähren, Wasserbusen und Wasser-Taxi's.




...und los geht's, eifahrt in die Grachten






















...und dann ist raus zum Museumshafen von Amsterdam



Da mich alte Schiffe und Boote optisch schon immer gefallen haben, war dies natürlich
ein Grund, dieses Hafenbecken, mit seinen alten, restaurierten Oldtimern,
noch zu Fuss zu besuchen



Und auf der anderen Hafenseite, schön aufgereiht, eine Schönheit neben der anderen














































...und zu guter letzt nochmals der wunderschöne Dreimaster
Es hätte noch viel mehr Schiffe gehabt, zum hier zeigen. Aber das hätte den Rahmen gesprengt.



Nach dem Nachtessen, das immer um Uhr 19:00 war, legte die MS Edelweiss um Uhr 20:00 ab
und nahm Kurs in Richtung Düsseldorf auf, das wir Tags darauf um ca. Uhr 17:00 erreichen
sollten.



6. Tag
Duisburg   -   Düsseldorf

Am Morgen fährt das Schiff durch das Ruhrgebiet mit seinen imposanten
industriellen Anlagen. Nach dem Mittagessen hält die  MS Edelweiss nur kurz in
Duisburg an, von wo der Ausflug zum Zollverein startet. Das Schiff  
fährt dann gleich weiter nach Düsseldorf, wo die Ausflugsgäste zum Zollverein,
wieder an Bord kommen werden. Am Abend Weiterfahrt Richtung "Rüdesheim".


Heute fuhren wir an beidseitigen unendlichen, Baum- und Buschbewachsenen
Ufern entlang, die dann auch immer wieder von riesigen Industriegeländen
unterbrochen wurden. Am Nachmittag fuhren wir erst Duisburg und gegen
Uhr 17:00 dann auch Düsseldorf an. Da standen wir 2 Std. und die Ausflügler
zur Zeche "Zollverein", kamen da auch wieder an Bord zurück. Ich benutzte
die Gelegenheit und bewegte die Beine an Land.







































Auf und neben dem Rhein ist in Düsseldorf immer was los










Um Uhr 19:00 legte die MS Edelweiss dann in Düsseldorf ab und die Fahrt
ging weiter. Zuerst erfreute uns ein schöner Sonnenuntergang und Nacht's fuhren
wir dann an mehreren grösseren Städten wie z.B. Leverkusen, Köln und vielen
industriellen Werken vorbei.












Köln bei Nacht























7. Tag
Braubach   -   Passage "Romantischer Rhein"   -   Rüdesheim

Morgens kann man nochmals den landschaftlich wohl schönsten und
burgenreichsten Abschnittdes Rheins geniessen. "Stolzenfels", "Marksburg",
"Katz", "Maus" und "Rheinstein", sind nur einige der vielen Burgen, um die
sich zahlreiche Legenden ranken, ebenso wie um die viel besungene
"Loreley". Auf diesem Streckenabschnitt, fährt ein Streckenkommentator
mit, der alles erklärt. Am späten Nachmittag legt die MS Edelweiss
in Rüdesheim an, dem wohl bekanntesten Weindorf im Rheinland.
Die "Drosselgasse", das "Musikkabinett" und das "Niederwalddenkmal"
warten auf den Interessierten. Allgemein die Altstadt von Rüdesheim ist
sehenswert, mit seinen lieblichen Gassen, Schenken und Weinlokalen.

Auch eine Weinprobe auf dem Schiff, mit viel interessanten Info's
über die Weinbauregion Rheingau, dessen Geschichte bis in die
Römerzeit zurück geht, wird dabei vermittelt.


Heute wird's für mich persönlich, der schönste Abschnitt der Rheinfahrt.
Der
"Romantische Rhein" mit seinen vielen Schlössern, Burgen und
romantisch, schönen Städtchen, links und rechts am Rheinufer, haben
mir schon immer besonders gefallen. Die Strecke südwärts, von
Koblenz bis Rüdesheim, ist eine der bekanntesten am Rhein. Und auch
auf den früheren Reisen mit dem Reisemobil, streiften wir diese Gegend
wann immer es möglich war. Besonders die Camping-Plätze in Koblenz
und natürlich der von Rüdesheim, haben es uns angetan.



Koblenz im Hintergrund, am Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein mündet.
Vorne links das Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm, das seit 1897 hier steht.
Rechts der Camping-Platz










Nach Koblenz wird das Rheintal immer enger und "heimeliger", Schlösser,
Burgen, alte Kirchen und Häuser bis hin zu den zahlreichen Rebbergen














































Dann war da noch
die Loreley, die eher
unscheinbar am Schiff
vorbei glitt.










...und nach längerer Pause, durch Internet-Probleme, geht's weiter mit meiner persönlichen
Lieblingsdestination: Rüdesheim






R ü d e s h e i m

Nachdem wir den "Mäuseturm", eines der Wahrzeichen
am "Romantischen Rhein", wie die Gegend am
Mittelrhein auch genannt wird, passiert hatten,
kam in der Ferne Rüdesheim in Sicht.








Seit 2002 gilt das Obere Mittelrheintal zwischen Bingen / Rüdesheim und Koblenz als UNESCO-Welterbe

Als Sehenswürdigkeiten in Rüdesheim gelten das "Schloss Johannisberg" - das "Rheingauer-Weinmuseum",
"Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett" - und das "Niederwalddenkmal", zu dem ein Sessellift
hinauf führt, der über die Hänge der Weinberge schwebt.



Auch hier in Rüdesheim dominieren die Weinberge mit ihren Reben, wo hauptsächlich Weisswein wächst












Nach dem Anlegen der MS Edelweiss, nahm ich mir vor, das Städtchen, dass mir ja von früher her nicht
unbekannt war, einen kurzen Besuch abzustatten.




Auch Rüdesheim hatte in seinen engen Gassen viele Fachwerkhäuser, wie sie in dieser Gegend typisch
sind und viele, viele kleine Weinstuben, in denen man es sich, vor allem Abend's, gut gehen lassen kann.






















Ich genoss es, in den kleinen Nebengassen zu spazieren, die ziemlich Menschenleer waren, ganz im
Gegensatz zu den Hauptgassen, vor allem der Drosselgasse















































Die berühmte Drosselgasse
war ein wenig belebter, aber
immer noch angenehm zu
begehen.

Auch hier natürlich
besonders viele Weinstuben
und Shop's








Mit diesem Strassenmusikanten, mit seiner wundervoll klingenden Drehorgel, beendete ich meinen
Besuch in Rüdesheim's heimeligen Gassen und nahm langsam wieder den Weg zum Schiff unter meine Füsse,
in der Zwischenzeit hatte auf dem Schiff, für Interessierte, eine Weinprobe von einer ansässigen Kelterei statt gefunden.



Von hier aus fuhr die MS Edelweiss dann weiter, um über Nacht in Richtung Baden-Baden zu fahren.


8. Tag
Baden-Baden

Kurz nach Mittag legt das Schiff in "Plittersdorf" an. Von da aus hat man die
Möglichkeit, an einem geführten Ausflug nach Baden-Baden teilzunehmen. Wer
dies nicht will, der kann an Bord bleiben und die Seele baumeln lassen. Nachdem die
Ausflugsgäste von Bord gegangen sind, fährt das Schiff weiter nach "Gambsheim",
wo die Ausflugsteilnehmer vor dem Abendessen wieder einschiffen. Anschliessend
startet die MS Edelweiss zur letzten Etappe in Richtung Basel.

Nach dem Mittagessen legte die MS Edelweiss kurz in Plittersdorf an, um die Baden-Baden Ausflügler
von Bord zu lassen, die dann von da mit Bussen zur Stadtbesichtigung fuhren.
Wir zogen es vor, an Bord zu bleiben, um die ruhige Fahrt, bei schönstem Wetter, zu geniessen.
Die letzten Kilometer der Reise hatten begonnen und wir durchfuhren kilometerlange Buschufer und
immer wieder mal eine Schleuse.



Acht Tage Rheinfahrt gingen langsam, aber sicher zu ende. Es war wunderschön und bis auf Rotterdam,
war das Wetter immer auf unserer, sonnigen, oder zumindest trockenen Seite. Am letzten Tag vor der Ankunft in
Basel, holte ich mir sogar noch einen kleinen Sonnenbrand auf der Nase, als wir die letzten Tagesstunden
auf dem Sonnendeck verbrachten.

Zum Schluss ist zu vermerken, dass das Schiff  "MS Edelweiss" und seine Besatzung, einen ganz tollen, freundlichen
Eindruck bei uns hinterlies. Die Kabinen waren geräumig und das Bad/WC grösser als erwartet. Ich habe in dem
Bett immer gut geschlafen und das Motorengeräusch in der Nacht, war erträglich und hat einem eher leise in den
Schlaf gebrummt. Auch die Schleusenfahrten Nacht's, waren kaum bemerkt worden.
Was aber sehr zu erwähnen ist, ist die Küche! Das Essen war einfach nur SUPER! Kompliment an die Köche.






Das letzte Abendessen, ich habe
meistens Fisch gegessen und der
war immer sehr gut, so dass ich
gelegentlich sogar zweimal am
Tag Fisch nahm.

Die Menu's bestanden täglich
aus 4 - 5 Gängen.

Zuhause dann festgestellt:
Die Waage hat es mir verziehen!




Auch zu erwähnen:
Dem Service-Personal im Speisesaal kann man nur Dank aussprechen, waren TOP!



Also zu guter Letzt:
Ich würde jederzeit diese Reise wiederholen.
Für mich persönlich wären nur zwei Sachen zu verbessern gewesen:

1. Dordrecht, bitte nächstes Mal besseres Wetter beim "Kinderdijk" Ausflug !!!  (Scherz)

2. Amsterdam, die (fakultative) Grachtenfahrt dürfte länger gehen, 1 Std. ist viel zu wenig,
Zeit hätte man ja gehabt. (ernst gemeint)


9. Tag
Basel

Nach der nächtlichen Fahrt, geniessen wir zum letzten mal das Morgenessen auf
der MS Edelweiss und danach erfolgt die Ausschiffung.





















E n d e   d e r   R h e i n k r e u z f a h r t   J u n i   2 0 1 7

m i t   "M S   E D E L W E I S S "

v o n   B a s e l   n a c h   R o t t e r d a m ,  A m s t e r d a m   u n d   z u r ü c k









****************************************************************

1. Reisebericht 2017

Karfreitag 14. April bis Ostermontag 17. April 2017
Plauschsegeln in Turtmann, im Wallis

14. April 2017 - 1. Tag, Karfreitag,  im Wallis:
Um spätestens Uhr 06:00 ist Abfahrt in Aesch. Mal sehen, was uns auf den
Strassen in Richtung Turtman so alles erwartet.
Und es war alles halb so schlimm, wie voraus gesagt, die Autobahn war von Basel bis
ins Wallis völlig frei von Staus. Um  09:00 bin ich in Turtmann angekommen
und natürlich war ich viel zu früh.
Es herschte Windstille und ich konnte den Segler gemütlich aufbauen.




So ab 11:00 konnte man dann doch ziemlich gut die Piste rauf und runter segeln

























Gegen Abend habe ich dann noch mein Domizil in der "Thurelle Bertschen" bezogen.
Das alte Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, wurde früher als Speicher genutzt und
ist innen liebevoll  und sanft restauriert
























Über die enge, steile Steintreppe kommt man in die geschmackvoll eingerichtete Wohnung



















































15. April 2017 - 2. Tag, Karsamstag,  im Wallis:

Heute war das Wetter nicht so toll wie am Vortag, aber grösstenteils trocken und der Wind annehmbar.
Erst gegen abend kam ein leichter Regen auf, wir hoffen auf morgen, den 3. Tag.


















16. April 2017 - 3. Tag, Ostersonntag,  im Wallis:

Heute war es leider immer ziemlich bewölkt und der Wind war böenhaft. Ich habe mit dem kleineren
Segel ein paar Runden gedreht, nur ein paar "Verwegene" harten aus und genossen die teils
rasanten Fahrten auf der Piste von Turtmann.





17. April 2017 - 4. Tag, Ostermontag, im Wallis:


Heute haben wir einen Ausflug auf den Berg gemacht und sind mit der Luftseilbahn von
Turtmann nach Oberems gefahren.



















Oberems ist ein...












...Freiluftmuseum, wie man
es öfters im Wallis antrifft.













Die typische walliser
Bauweise der Häuser und Ställe
sieht man hier in Oberems ganz gut.




















Bei der Talfahrt nach Turtmann runter, hatten wir einen tollen Blick auf  "unser" Segel-Revier. Leider
war die ca. 2 Km lange Piste nicht voll geöffnet, aber wir hatten immer noch genug Platz.




Am Ostermontag war unser 4-tägiges Plauschsegeln beendet. In knapp 4 Wochen, findet hier die
Schweizermeisterschaft im Landsegeln statt.
Wir werden dann wieder hier vor Ort sein und hoffen wieder auf schönes Wetter und guten Wind.

















 
























































































































                                        




























 










































































































































 















































































































































 













































                                      




 

Webmaster und Bilder

Rolf & Verena Wanner
Schweiz




rovrewa@bluewin.ch









Hallo und Grüezi...Ferien-Tagebuch 2017News & AktuellStrand- und Landsegeln...Qajun's Freunde...bevorzugte LinksErinnerung an Shiloh...